Vom Leben eben!

September 20th, 2009

Dieses Buch lese ich gerade. 21 “Leute von heute” schreiben darin über ihre Gedanken, Ideen, Erkenntnisse. Ich bin jetzt bei Kapitel 7 . Dort schreibt Benedikt Abbing (der hier blogt) über die Freiheit zwischen Grenzen und Möglichkeiten. Er schreibt darüber, daß wir die Freiheit haben, jede Möglichkeit, die sich uns bietet, nicht zu ergreifen und jede Grenze, die uns gesetzt ist, zu überschreiten.

Das hat mich irgendwie berührt und bewegt. Wie oft denkt man, man müsste alle Möglichkeiten offen lassen, oder nutzen. Wie oft tun wir uns schwer mit weitreichenden Entscheidungen. Mir fehlt da oft der Mut, auch der Mut NEIN zu sagen.

Johannes 8, 32
“Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien!”

Wie genau sieht diese Freiheit denn aus? Und wo kann man sie spüren und erleben? Wo kann man ganz man selbst sein - mit all den kleinen oder größeren Macken und Schwächen? Wäre nicht eigentlich die Gemeinde der Ort, wo das funktionieren sollte?

Leider sehe ich das nicht, ich sehe mehr SCHEIN als SEIN. Und es ist unheimlich schwer man selbst zu sein/zu bleiben, wenn man das Gefühl hat, daß eigentlich fast ALLE fromme Masken tragen. Aber irgendwer muss vielleicht einfach mal damit anfangen echt zu sein. Das würde bestimmt auch frei machen. Wer will?

Visionswochenende

September 15th, 2009

Vielen Dank erstmal an alle, die für unser Visionswochenende in der Gemeinde gebetet haben.
Jetzt komme ich endlich dazu mal etwas zu berichten.

Es war wirklich schön und hat echt Spaß gemacht, obwohl es im Vorfeld doch einige skeptische Stimmen gab, haben sich doch alle Beteiligten darauf einlassen können und es war sehr erfrischend und inspirierend was so dabei rausgekommen ist. Erstaunlich was so passiert wenn man mal alle in einen Raum steckt und ermutigt zu träumen. Besonders interessant war es für mich, daß Gott uns im Vorstand ziemlich konkret gezeigt hat, wie unsere missionarische Zielgruppe aussehen soll und wir das quasi als “Vorgabe” mit ins Wochenende genommen haben, obwohl der externe Gemeindeberater und Moderator uns dies am liebsten ausgeredet hätte. Er hat diese Zeilgruppensache auch während des ganzen Prozesses spürbar kritisch hinterfragt, weil wir ihm das nicht leidenschaftlich genug vermittelt haben. :D Sehr cool, daß die Gemeinde sich trotzdem drauf eingelassen hat und man hinterher das Gefühl hatte, daß diese “Information” bei vielen doch einen Schritt weiter Richtung Herz gewandert ist. Das ist schon sehr erstaunlich alles, für eine Gemeinde wie unsere. Man hat gespürt, daß Gott wirkt und es “seine Zielgruppe” für uns ist und nicht unsere für ihn. Ich kann das noch nicht so richtig fassen, daß Gott tatsächlich so klar geantwortet hat auf all unser beten/warten.

Manchmal denke ich, wir freuen uns viel zu wenig darüber. Aber vielleicht kommt das ja noch. Muß vielleicht erstmal richtig bei uns ankommen, daß das tatsächlich so ist und unsere Gemeinde sich jetzt wirklich verändert und eine klare misssionarische Ausrichtung bekommt.

Am Ende des Wochenendes war auf jeden Fall eine sehr positive (Aufbruch-)Stimmung. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht. Es haben sich Initiativgruppen zu verschiedenen Themen gebildet, die jetzt daran weiterarbeiten und im Vorstand müssen wir erstmal nen Überblick bekommen und die vielen vielen beschriebenen Flipcharts auswerten.

Anscheinend wird sich jetzt tatsächlich eine nicht ganz so junge Landeskirchliche Gemeinschaft auf machen um Junge Erwachsene für Jesus zu erreichen. Wer hätte das für möglich gehalten. Ich eigentlich nicht. Für mich ist das irgendwie ein Wunder.

Gebetsanliegen: Visionswochenende

September 2nd, 2009

Seit über einem Jahr beschäftigen wir als EG-Fulda uns nun damit, die Vision für unsere Gemeinde zu entdecken. Zu gucken, was genau Gott eigentlich mit uns vor hat. Das war eine lange Zeit des Wartens, Betens, Hörens. Es hat sehr viel zeit gekostet und Geduld. Wie schön, daß Gott uns jetzt so klar und eindeutig gezeigt hat in welche Richtung es gehen soll. Unsere missionarische Zielgruppe werden in Zukunft sinnsuchenende Junge Erwachsene sein und diese Zielgruppe haben wir vor einer Woche in unserer Gemeinde vorgestellt.

Hier das Feedback von dem Abend:

Sehr spannend alles. Und einfach schön zu sehen, wie Gott alles in der Hand hat, uns die richtigen Ideen und Gedanken im richtigen Moment schenkt. An diesem Wochenende haben wir in der Gemeinde ein Visionswochenende, wo wir herausfinden wollen, wie das ganze konkret umgesetzt werden kann. Ich hoffe und bete, daß Gott einfach da ist und uns Augen und Herzen öffnet, zu sehen, wie es weitergehen soll. Wäre toll wenn ihr da mitmacht.

Eigentlich hätte ich noch vor 2 Jahren nie für möglich gehalten, daß wir als Gemeinde jetzt überhaupt an diesem Punkt stehen. Das ist eigentlich auch schon ein kleines Wunder und wirklich ein Grund dankbar zu sein. Bei Gott ist nichts unmöglich.

Die Hütte

August 3rd, 2009

wow. was für ein buch. ich habe es mit seinen 300 seiten in für mich rekordverdächtiger schnelligkeit durchgelesen. und was soll ich sagen. nicht ohne grund natürlich. ich bin schwer beeindruckt. irgendwie schaffte es dieses buch mich an sich zu fesseln. Es löste so einiges aus, die spanne der empfindungen und reaktionen war sehr breit gefächert: grusel, traurigkeit, entsetzen, freude, dankbarkeit, überraschung, erstaunen, skepsis, begeisterung, unverständnis, erkenntnis …. ok, ich will die liste hier mal beenden. es ist auf jeden fall ein sehr lesenswertes buch, welches zum intensiven nachdenken anregt und mit vielen unerwarteten begebenheiten und sichtweisen die freiheit gibt, alte und gewohnte vorstellungen neu zu überdenken und einen anderen blickwinkel einzunehmen. mir hat es herz, geist und augen geöffnet, gott wieder ganz neu und anders wahrzunehmen und zu entdecken.

Ohne Worte (meine Lippe is noch schief) …

Juli 27th, 2009