Vom Leben eben!

Dieses Buch lese ich gerade. 21 “Leute von heute” schreiben darin über ihre Gedanken, Ideen, Erkenntnisse. Ich bin jetzt bei Kapitel 7 . Dort schreibt Benedikt Abbing (der hier blogt) über die Freiheit zwischen Grenzen und Möglichkeiten. Er schreibt darüber, daß wir die Freiheit haben, jede Möglichkeit, die sich uns bietet, nicht zu ergreifen und jede Grenze, die uns gesetzt ist, zu überschreiten.

Das hat mich irgendwie berührt und bewegt. Wie oft denkt man, man müsste alle Möglichkeiten offen lassen, oder nutzen. Wie oft tun wir uns schwer mit weitreichenden Entscheidungen. Mir fehlt da oft der Mut, auch der Mut NEIN zu sagen.

Johannes 8, 32
“Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien!”

Wie genau sieht diese Freiheit denn aus? Und wo kann man sie spüren und erleben? Wo kann man ganz man selbst sein - mit all den kleinen oder größeren Macken und Schwächen? Wäre nicht eigentlich die Gemeinde der Ort, wo das funktionieren sollte?

Leider sehe ich das nicht, ich sehe mehr SCHEIN als SEIN. Und es ist unheimlich schwer man selbst zu sein/zu bleiben, wenn man das Gefühl hat, daß eigentlich fast ALLE fromme Masken tragen. Aber irgendwer muss vielleicht einfach mal damit anfangen echt zu sein. Das würde bestimmt auch frei machen. Wer will?

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