“Den Raben habe ich befohlen, Dich zu versorgen.”

1. Könige 17, 1-7
Elia wird von Raben ernährt
Und Elia aus Tischbe in Gilead sagte zu Ahab: »So wahr der Herr, der Gott Israels, lebt der Gott, dem ich diene: Die nächsten Jahre wird weder Tau noch Regen fallen, es sei denn, ich ordne es an!« Dann sprach der Herr zu Elia: »Geh von hier weg und ziehe nach Osten und versteck dich am Bach Krit, der zum Jordan fließt. Trink aus dem Bach. Den Raben habe ich befohlen, dich zu versorgen.« Elia machte sich auf und tat, was der Herr ihm befohlen hatte, und blieb am Bach Krit, der zum Jordan fließt. Die Raben brachten ihm morgens und abends Brot und Fleisch und er trank aus dem Bach. Doch nach einer Weile trocknete der Bach aus, denn im Land fiel kein Regen mehr.

Das war der Predigttext gestern. Predigt anhören kann man leider nicht =(

Mich hat das ganz irgendwie ziemlich beeindruckt. Wie oft wünscht man sich, daß Gott klar und deutlich zu einem redet. Aber man stelle sich vor, der sagt dann: “Anja, geh noch Nowosibirsk in die Pamps. Die raben werden dich versorgen!” Die Raben? Hut ab, Elia, ich weiß nicht ob ich da so viel Glauben und Vertrauen gehabt hätte, wo es mir doch schon in so ganz kleinen und alltäglichen Dingen so schwer fällt zu vertrauen und loszulassen und nicht immer alles selber machen zu wollen. Da kann ich mir eine dicke Scheibe abschneiden. Die Geschichte geht dann noch weiter. Es passieren lauter Wunder. Ich hätt manchmal auch gerne Wunder, aber habe ich das Vertrauen, daß Gott das wirklich tut? Fragen über Fragen. =)

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